Wie ich auf Strichcode-Fasten gekommen bin

Mit dem Thema Strichcodes, bzw. dem Verzicht auf Strichcodes, habe ich mich vor knapp einem Jahr zum ersten Mal bewusst beschäftig, nachdem mein Bruder mir einen Beitrag von SPIEGEL TV Magazin über die „Strichcode-Verschwörung“ gezeigt hat. Um das von Anfang an klar zu stellen: Ich bin kein Anhänger dieser Verschwörungstheorie und halte erst recht nichts davon, die Aura von „Strichcode-belasteten“ Lebensmittel durch ein rund 1.200 Euro teures Brett (Hildegard Orgonakkumulator) „zu reinigen“. Aber trotzdem hat mich genau diese Szene im SPIEGEL TV Magazin– Beitrag zum Nachdenken gebracht:

Eine Frau, die von der negativen Wirkung von Strichcodes überzeugt ist, legt ihre Einkäufe auf ihr teures Wunderbrett: Einen in Plastik eingepackten Brokkolikopf, eine Packung Tomaten und einen Beutel Möhren. Dort müssten die Lebensmittel nun eine gewisse Zeit liegen, damit die negative Aura, die das Gemüse durch den Strichcode habe, neutralisiert und energetisch aufgeladen werden würde.
In diesem Moment dachte ich mir: „OK- warum legt sie das Gemüse in der Strichcode-Plastikverpackung auf das Brett, wenn sie schon an so was glaubt? Warum packt Sie es nicht wenigstens vorher aus oder – warum kauft sie nicht gleich ohne Strichcode ein?“

Bei Youtube könnt ihr den Beitrag aus der SPIEGEL TV Magazin Sendung vom 12.05.2013 ansehen:

Seit dem geht mir die „Strichcode-Sache“ nicht mehr aus dem Kopf. Ich habe mir die Fragen gestellt, worauf sich eigentlich überall Strichcodes befinden und wie viele Strichcode-Lebensmittel in meinem Alltag eigentlich vorkommen. Und was sich ändern würde, wenn ich ein Leben ohne Strichcodes führen würde.

Auch wenn ich nicht recht glauben mag, dass die Aura der Lebensmittel alleine durch das weglassen der Strichcode-Verpackung besser ist, bin ich mir bei einer Sache ganz sicher: Ich werde deutlich weniger Verpackungsmüll kaufen, wenn ich strichcodefrei einkaufe.

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