Die Seminar-Sünde(n)

Diese Woche habe ich ein zweitägiges Fotografie-Seminar vom Deutschen Fleischerverband besucht, um zu lernen, wie ich richtig gute (Produkt-) Fotos machen kann. Das einzige Problem: Seminare sind nicht wirklich strichcode-fasten-freundlich.

Im Seminarraum gab es am Vormittag Obst, Kuchen und Kaffee. Der Kuchen kam vom vermutlich ohne Strichcode direkt vom Bäcker. Das Obst lag natürlich unverpackt da, ob zuvor ein Strichcode darauf war, kann ich nicht sagen. Beim Kaffee gehe ich davon aus, dass das Pulver aus einer Strichcode-Packung stammt.

Das Seminar hat in den Räumlichkeiten der Metzgerei Kuhn in Seligenstadt stattgefunden, das Büffet zu Mittag entstammte also der Catering-Küche von Kuhns, das Fleisch somit garantiert strichcodefrei direkt vom Metzger. Vielleicht kam auch das Gemüse ohne Strichcode-Verpackung direkt vom Großhändler. Aber Reis und Nudeln wurden sicherlich mit Strichcode eingekauft. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung konnte ich sehen, dass die Soßen auch diverse Strichcode-Komponenten besitzen. Aber die Kartoffeln stammen direkt vom Bauern aus der Region, der extra für Kuhns als Großabnehmer eine spezielle Kartoffelsorte anbaut, habe ich erfahren.

Zu Abend haben wir Seminarteilnehmer dann im Hotel gegessen. Da ich mittags nicht wirklich strichcodefrei gegessen hatte, bestellte ich mir einen Vesperteller, in der Hoffnung, dass darauf Wurst vom Metzger und Brot vom Bäcker sei. Bei Beidem war ich mir nicht wirklich sicher, optisch und geschmacklich könnte beides verpackt aus dem Supermarktregal gewesen sein. Bei den beiden Käsescheiben bin ich mir sogar ziemlich sicher…
Aber es gab Bier vom Fass und ich glaube, dass darauf kein Strichcode ist 😉

Teller mit Wurst und Käse

Der üppige Vesperteller…

Am nächsten Tag haben wir dann viele praktische Fotografier-Übungen gemacht. Unter anderem haben wir Canapés fotografiert und anschließend gegessen. Mindestens die Gürkchen und Oliven darauf hatten sicherlich einen Strichcode.

Verschiedene Canapés

Canapés – von mir fotografiert und anschließend gegessen

Ein weiteres Seminar während der Fastenzeit ist zwar nicht geplant, aber andere Gruppen-Veranstaltungen, bei denen es Essen geben wird. Ich glaube aber, dass es beim anstehenden Alumni-Treffen der Food Manager in der DHBW Heilbronn und der Jahreshauptversammlung der Kulinaristen auf der Schwäbischen Alb leichter wird. Das Alumni-Treffen ist nur mittags (ok, abends gehen wir bestimmt noch irgendwo Essen). Vor der JHV besuchen wir traditionell ein paar regionale Manufakturen und verpflegen uns abends selbst. Das bietet also viele Möglichkeiten, strichcodefreie Dinge aufzutischen.

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2 Gedanken zu “Die Seminar-Sünde(n)

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