Außerhaus essen oder: Das Dilemma der Strichcode-Zutaten

Das Außerhaus-Essen während des Strichcodefastens ist eine Grauzone: Das servierte Essen selbst hat in der Regel keinen Strichcode, wurde aber mit Sicherheit aus  mehr oder weniger vielen Strichcode-Zutaten hergestellt. Deshalb versuche ich, während des Strichcodefastens fremdzubereitete Speisen zu meiden und verzichte

  • auf das täglich frisch gekochte Mittagessen an der Arbeit
  • auf die Essenseinladung der Schwiegereltern
  • auf Restaurantbesuche, wenn wir mal keine Lust auf Kochen haben

Doch es gibt Situationen, in denen ich trotz Strichcodefasten außerhaus gegessen habe, sei es

Auch heute Abend werde ich außerhaus essen, denn das Slowfood Convivium Hannover hat mich zu seiner heutigen Tafelrunde ins Restaurant Schiller eingeladen Infos unter http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/hannover/termine/tafelrunde_mar_15/ ) Folgendes Menü ist geplant:

  • Spanische Mandelsuppe mit Garnelenspieß
  • Roulade vom Fjord Lachs gefüllt mit Blattspinat und einer Edelfischfarce auf Noily-Prat-Rahm mit Romanesco Rosen und tournierten Kartoffeln
  • Crepes in Orangensoße mit Vanilleeis

Klingt lecker, aber wie hoch wird der Anteil an Strichcode-Zutaten wohl sein? Und ist dieses Menü wirklich strichcodefasten-konform?

Ich tue mir dabei wirklich jedes Mal schwer, eine Grenze zu ziehen: Was ist „erlaubt“, auf was sollte ich verzichten? Schließlich esse ich auch Wurst vom Metzger oder Brot vom Bäcker, Lebensmittel, die bestimmt auch mit Strichcode-Gewürzen, Strichcode-Mehl und Strichcode-Körnern hergestellt wurden. Warum sollten die Produkte eines Lebensmittelhandwerkers trotz potenzieller Strichcode-Zutaten „ok“ sein, während ich beim Werk eines Gastronoms Gewissensbisse habe?

Oder noch provokativer gefragt: Warum sollte ein strichcodefrei gekauftes Pesto „erlaubt“ sein, während ich ein von Freunden aus Strichcode-Zutaten zubereitetes Pesto während des Strichcodefastens wohl ablehnen würde?

Wie steht Ihr zu diesem Dilemma der Strichcode-Zutaten? Wo sollte man die Grenze ziehen? Verratet es mir und den anderen Lesern und hinterlasst einen Kommentar!

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5 Gedanken zu “Außerhaus essen oder: Das Dilemma der Strichcode-Zutaten

  1. Hallo!

    Das ist in der Tat eine sehr schwieirige Frage. Ich denke man kann es vielleicht mit der 80:20 Regel lösen (Pareto).

    Wenn ein Produkt zu 80% strichcodefrei produziert wurde (siehe z.B. Wurst, Brot etc.) dann ist es ok. Wenn es zu überwiegendem Teil mit Strichcode-Zutaten hergestellt wurde, dann ist es nicht ok.

    lg
    Maria

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