Einkaufen vor dem Strichcode-Fasten

Mein noch-Freund und bald-Mann Christian (in vier Tagen ist es so weit 🙂 ) und ich kochen oft und frisch. Unsere Lebensmitteleinkäufe tätigen wir fast alle im Supermarkt. Das geht schnell auf dem Heimweg von der Arbeit und in der Regel bekommen wir auch immer alles was wir wollten. Fleisch und Wurst bringen wir direkt „von der Arbeit“ mit, denn er ist Metzgermeister und arbeitet bei der Metzgerei Otterbein und ich bin Assistentin der Geschäftsleitung bei Der Ludwig. Dort sorge ich u.a. dafür, dass unser Steak-Onlineshop noch besser & erfolgreicher wird 😉

Meistens kaufen wir bei tegut ein, da es dort eine große Auswahl an unverpacktem Bio- Obst und Gemüse gibt. Auf loses Obst und Gemüse greifen wir schon länger zurück, da ich es nicht einsehe, gerade bei Obst und Gemüse so viel Plastik-Verpackungs-Müll mitzukaufen. Außerdem kaufen wir mit loser Ware nur so viel, wie wir wollen und nicht mehr als wir brauchen. Jedoch habe ich festgestellt, dass loses Obst und Gemüse meist nicht unerheblich teurer ist als abgepacktes. Egal ob bio oder konventionell.

Das wirklich ironisch ist aber meiner Meinung nach, dass in vielen Supermärkten zwar loses Obst und Gemüse angeboten wird, aber gerade die Bio-Artikel nur in Verpackung angeboten werden (3er Paprika-Mix-Beutel, Orangen im Netz, Möhren in der Schale etc.). Alles Bio mit viel Plastikmüll und alles mit Strichcode. Bei Discountern gibt es generell kaum loses Obst und Gemüse.

Eine kleine Anekdote am Rande:
Vor zwei Wochen habe ich meine Schwester in Lübeck besucht. Abends wollten wir gemeinsam kochen und haben uns deshalb nach unserem Stadtbummel bei Perfetto noch schnell eine Flasche Wein und zwei lose Bio-Paprika gekauft. An der Kasse fragte die Kassiererin beim Anblick der Paprika in der braunen Papiertüte: „Bio oder nicht bio?“. Wir antworteten „Bio“ und erfuhren, dass Bio-Gemüse in der Bio-Abteilung gewogen werden muss. An der Kasse könne sie nur konventionelle Produkte wiegen. Aber die freundliche Kassiererin ging mit unseren Paprika nochmal in die Bio-Abteilung, wog sie und klebte den Strichcode-Aufkleber, den die Bio-Waage ausspuckte, auf unsere Papiertüte…
Aber noch gilt das Strichcode-Fasten ja nicht und auf dem Weinetikett war schließlich auch ein Strichcode.

Lose Paprika mit Strichcode

Auch lose Bio-Paprika kann einen Strichcode haben.

Bei Obst und Gemüse ist es zugegebener Maßen auch im Supermarkt meist nicht wirklich schwer auf Verpackungen und somit Strichcode zu verzichten. Doch wie ist das bei anderen Lebensmitteln? Bei Brot, Butter, Käse, Joghurt, Fleisch, Fisch, Reis, Nudeln, Öl, Salz, Gewürzen, Getränken…? Kann ich all diese Dinge überhaupt noch irgendwo ohne Strichcode kaufen?

Eines ist klar: Im Supermarkt sicherlich nicht. In meiner Strichcode-Fastenzeit werde ich mein Einkaufsverhalten also komplett ändern müssen.

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Ein Gedanke zu “Einkaufen vor dem Strichcode-Fasten

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